Wann und wie?
Nachdem wir es ohne Zwischenfälle bis nach San Agustin geschafft hatten, hat uns der freundliche Lastwagenfahrer, der uns zum Hostel brachte, vorgeschlagen, mit seinem Cousin einen Ausritt durch das hügelige Umland zu machen. Gesagt, getan und so trafen wir uns am nächsten Tag am Haus des besagten Cousins. Nachdem wir uns auf einen Preis geeinigt hatten, schwangen wir uns auf die Pferde und ritten los in Richtung Stadtrand. Neben dem besagten Cousin, der bereits vor dem Mittagessen alle Lampen an hatte und eine Dose Bier nach der anderen knackte, begleitete uns Santiago.
Wer?
Santiago ist nach eigener Aussage elf Jahre jung und wohnt mit seinem Vater, dem vermeintlich freundlichen LKW-Fahrer, seit seiner Geburt in San Agustin.
Warum?
Zum Zeitpunkt des Ausritts wussten wir noch nicht, dass uns Santiagos Lebensumstände beinahe die ein oder andere Träne in die Augen treiben sollte. Auch hatten wir noch keine Ahnung davon, mit welchem Willen, Prakmatismus und stoischer Gelassenheit er seinen Alltag bestreitet und uns damit nachhaltig beeindrucken sollte.
Sein Vater ist eigentlich gar nicht so nett, wie wir anfangs dachten, sondern ein ziemlicher Vollarsch. Das mussten wir unfreiwillig erfahren, als wir mit ihm das Eröffnungsspiel USA - Kolmbien der Copa America sahen und dessen steigender Alkoholpegel jegliche Sympathien für ihn weichen ließen. Selbiges galt für dessen Cousin, den wir im Grunde genommen zu keiner Tageszeit nüchtern erleben konnten. Zwar ist Alkoholismus zurecht als Krankheit eingestuft, ist deshalb aber nicht weniger bestürzend, wenn er maßgeblich die Entwicklung eines jungen Menschen begleitet. Seine Mutter hat die Familie vor etlichen verlassen und wohnt seither in der Hauptstadt Bogotá. Obendrein erstickte eines seiner Geschwister an einem verschluckten Spielzeug in seinem Beisein. All diese Geschichten erzählte er mit einer derartigen emotionalen Distanz, dass wir nicht wussten, ob diese kleine Persönlichkeit schon gebrochen ist oder über die Fähigkeit verfügt, diesen Umständen zu trotzen.
Später sollte sich zweiteres herausstellen. So hat uns Santiago bei dem Ausritt begleitet, weil er mit seinen elf Jahren bereits ziemlich gut englisch sprechen kann. Dadurch konnten wir die Geschichten hinter den tausende Jahre alten Steinfiguren auf englisch hinterfragen, falls unser Spanisch uns mal wieder im Stich ließ. Im Gegenzug konnte Santiago seine Sprachkenntnisse weiter ausbauen. Schließlich will er später im Tourismus arbeiten und braucht dafür nach eigener Aussage gute Englischkenntnisse. Weiterhin durften wir erleben, mit welcher Herzlichkeit er ausgestattet ist, obwohl sein Umfeld das nicht auf den ersten Blick vermuten lässt: Als Dank für die tolle Führung haben wir ihm eine Kopie des neuen Kolumbientrikots und ein Eis gekauft. Auf den Heimweg reichte er jedem seiner Freunde einen Bissen Eis und präsentierte vor Freude strahlend sein neues Trikot. Wir sind uns sicher, er hätte nicht nur sein Eis geteilt, sondern aus sein Trikot, wenn es ihm möglich gewesen wäre.
Ach Santiago, Du kleiner Kerl hast uns ganz schön staunen lassen. Mit Deinen elf Jahren hast Du so einige Erwachsene locker in die Tasche gesteckt - durch Deine aktive Art, Dinge anzugehen. Wir drücken Dir die Daumen, dass all Deine Wünsche in Erfüllung gehen und Du Deinen ziemlich hohen Erwartungen an Dich selbst gerecht wirst. Pass auf Dich auf und auf Deine Lieben, auch wenn das nicht immer ganz so einfach zu sein scheint. Besitos, Alex y Kathi!
Kurzer Nachtrag zur Region um San Agustin, in der Santiago aufwächst: Einige Tage später - wir waren bereits im sogenannten Kaffeedreieck angekommen - haben wir recherchiert, inwieweit sich der noch andauernde Streik auf die Transportwege auswirkt. Unter anderem kamen wir auf der Homepage des Auswärtigen Amts vorbei. Dort stand: "Touristisch organisierte Reisen nach San Agustín ... sollten nur tagsüber mit einer örtlichen Reiseleitung und auf den durch das kolumbianische Militär gesicherten Hauptanreisewegen durchgeführt werden. Aufgrund der hohen Allgemeinkriminalität und der Gefahr terroristischer Anschläge bleibt ein Restrisiko für die persönliche Sicherheit bestehen." Man könnte meinen: "Glück gehabt ihr Trottel!" Ich würde dem auch gar nicht widersprechen, auch wenn wir uns jederzeit pudelwohl und sicher gefühlt haben. Allerdings hat uns diese Info nur noch einmal mehr dazu verleitet, unseren Hut vor Santiago zu ziehen.
Wann und wie?
Ursprünglich wollten wir nach Cali zu den Playoffs der kolumbianischen ersten Fußball-Liga. Allerdings wurde unser Plan bereits beim Grenzübertritt von Tulcán/Ecuador nach Ipiales/Kolumbien zerschlagen, da die großen Zufahrtsstraßen nach Norden durch einen Bauernstreik blockiert waren und bereits die ersten Toten auf Seiten der Protestierenden zu beklagen waren. An eine Weiterfahrt war also nicht zu denken. Ähnlich erging es George, der gerade von einem Familienbesuch aus Ecuador kam und in seine Wahlheimat nach Cali wollte.
Wer?
Wie gesagt ist George gebürtiger Ecuadorianer. Während seine Mutter aus dem Amazonasbecken stammt, kommt sein Vater aus Quito. Dort hat er auch den Großteil seiner Jugend verbracht, zog später zum Studieren in die USA, kehrte zurück nach Ecuador und siedelte schlussendlich nach Cali/Kolumbien über. In seiner Jugend spielte George mehr als passabel Fußball, konnte an die Erfolge seines Vaters allerdings nicht anknüpfen. Dieser spielte viele Jahre in der ersten argentinischen Liga und absolvierte einst sogar ein Probetraining beim AC Mailand. Leider haben wir den Familiennamen vergessen, konnten uns aber während der Reise vom Wahrheitsgehalt überzeugen.
Warum?
Neben George und uns war noch ein halbes Dutzend weiterer Reisender vom Streik überrascht worden und so standen wir zunächst ratlos vor verschlossenen Ticketschaltern des lokalen Busbahnhofs in Ipiales. Es sah ganz danach aus, als würden wir unfreiwillig eine ungewisse Zeit in Ipiales feststecken, da niemand wusste, wie lang der Streik andauern wird. George nahm das Heft des Handelns aber in die Hand und organisierte binnen kürzester Zeit einen privaten Van nach Pasto. Zwar liegt Pasto keine 100km weiter nördlich, aber dort gibt es immerhin einen regionalen Flughafen, der uns zur Not wortwörtlich über den Streik hinweghelfen könnte. Es blieb beim Konjunktiv, da die Flugpreise aufgrund der Nachfrage unangenehme Höhen erreicht hatte. So stiegen wir in einem schönen Hotel im eher nicht so schönen Pasto ab, verbrachten einen gemeinsamen Abend in einer örtlichen Frittenschmiede und verabredeten uns für den kommenden Morgen am Busbahnhof. Man munkelte nämlich, es werde ein paar Busverbindungen raus aus der Stadt geben. Zwar kamen wir noch vor dem Morgengrauen am Busbahnhof an, allerdings waren wir bei weitem nicht die ersten. Die Hoffnung, dass Busse fuhren, wich dem Zweifel, eines der wenigen Bustickets zu ergattern. Aber auch hier sprang George in die Bresche, organisierte kurzerhand Tickets für die ganze Bande und schon saßen wir im Bus in Richtung Nordosten nach San Agustin - zu diesem Zeitpunkt nicht wissend, dort ein paar tolle und teils absurde Tage zu verbringen.
Lieber George, vielen Dank für Deine tatkräftige Unterstützung ab dem ersten Moment. Zwar wollten wir nie nach San Agustin, aber immerhin gab es dort mehrere tausend Jahre alte Steinfiguren zu bestaunen. ...und welche Wahl hatten wir schon? Dass Du uns dabei - bewusst oder unbewusst - über die gefährlichste Straße Kolumbiens mit dem Namen Trampolin de la muerte / Trampolin des Todes geschickt hast? Geschenkt! Schließlich ergab sich durch die irrsinnig steil abfallenden Straßenränder ein spektakuläres Panaroma! Pass auf Dich auf und Grüß uns Cali, das wir trotz Deiner herzlichen Einladung nie gesehen haben.
Einen Eindruck vom Trampolin des Todes gefällig? Hier ein Video -> https://www.youtube.com/watch?v=Np2G4qp1oJ0
Wann und wie?
Das erste Mal sind wir Ian und Anna in unserem Hostel in Sucre über den Weg gelaufen. Mehr als ein Hallo bekamen wir aber nicht zustande. Als wir dann nach einer Unterrichtseinheit unser Spanisch bei einem Cerveza festigen wollten, trafen wir die beiden zufällig in einem Pub. Da in dem Laden sonst nichts los war, wir aber nun mal da waren, gesellten wir uns zu den beiden.
Wer?
Ian und Anna kommen von der Goldküste in Australien, haben sich aber erst in Estland kennengelernt. Beide arbeiteten dort in einem Hostel, verliebten sich ineinander, überzogen ihre Aufenthaltsgenehmigung für die EU mit Anlauf und kamen dennoch sicher und ohne Komplikationen zurück nach Australien - trantütiger deutscher Flughafenbeamter sei Dank. Seitdem lässt die beiden das Reisefieber nicht mehr los und in diesem Augenblick, in dem ich diese Zeilen schreibe, müssten sie sich irgendwo in Vietnam rumtreiben.
Warum?
Wir brauchten keine Vorlaufzeit, um uns abzutasten und so ist bereits der erste Abend in besagtem Pub ausversehen aus dem Ruder gelaufen. Der Pub blieb weiterhin leer, was man von uns nicht behaupten konnte. Nach stundenlangem Lachen mussten wir einen Ortswechsel vornehmen, der Pubbesitzer wollte schließen. Vorher gab er noch an Alex weiter, wo die einzige Karaokebar der Stadt sei und dass diese aber mächtig nach Klo stinkt. Karaokebesessen berichtete Alex von der Bar, nicht jedoch von dem Gestank. Also zogen wir los, fanden den Eingang und stiegen zu viert in ein undurchsichtiges Labyrinth aus Kellergängen. Vor uns lief einer der Barleute mit einer Dose Raumerfrischer und sprühte, als gäbe es kein morgen mehr. Kurz vor Dosenende kamen wir dann bei der Karaokemaschine an. Es war dunkel, es war feucht, es stank, es machte einen Riesenspaß. Spätestens als der Übermut siegte, Alex und ich Bohemian Rapsody von Queen singen wollten, gnadenlos scheiterten, Ian und Anna als Muttersprachler uns retteten und unsere Lieder nicht in das Konzept der "cheesy lovesongs" der anderen Gäste passten, beendeten wir diesen Abend.
Wir haben uns noch einige Male wieder gesehen, unter anderem einige Wochen später in Cusco/Peru, und eine wahnsinnig gute Zeit verlebt. Ian hat uns eine irre lange Mail mit Tips für den Rest unserer Reise zukommen lassen, Alex hat im Gegenzug eine Karte von Südostasien samt Empfehlungen gemalt.
Nicht nur für die vielen tollen Hinweise ein herzliches Dankeschön an Euch zwei. Auch für die schönen Stunden, tollen Geschichten und das Aushelfen in aussichtslosen Karaokesituationen. Fühlt Euch geherzt vom anderen Ende der Welt.
Wann und wie?
Nach einer vielstündigen Busfahrt von Uyuni nach Sucre in Bolivien klingelten und klopften wir um die unmenschliche Zeit von 5 Uhr morgens unseren Hostelmenschen aus dem Bett. Wir wollten zwar nur noch ins Bett, hörten uns aber geduldig seine Offerte über ein Gesamtpaket mit Übernachtung, Herberge und Sprachkurs an. "Klingt gut, abgemacht. Können wir jetzt ins Bett?" Zwei Tage später sollten wir dann Cecilia kennenlernen, unsere Spanischlehrerin für die nächsten zwei Wochen.
Wer?
Cecilia ist mittlerweile pensionierte Hochschulprofessorin für Sprachen. Sie lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Sucre und stockt die Haushaltskasse mit regelmäßigen Sprachkursen auf, die sie meist über Hostels vermittelt bekommt. Zudem eröffnet sie gerade eine eigene Sprachschule in Sucre.
Warum?
Zunächst muss man herausstellen, dass es Cecilia aufgrund ihrer pädagogischen Fähigkeiten einem sehr leicht macht, spanisch zu lernen. Keine Peinlichkeiten, kein Hetzen, aber immer mit dem stetigen Anspruch, Ergebnisse zu erzielen (bis auf freitags gab es immer Hausaufgaben). Selbst wenn unser Vorabend gewollt oder ungewollt etwas länger wurde, so wurde auch darauf Rücksicht genommen. Das führte dazu, dass wir für Bolivien, Peru, Ecuador und Kolumbien gerüstet waren. Spätestens als Alex dann bei der Einreise in Kuba von einem spaßbefreiten Beamten zur Seite genommen wurde, ausgefragt wurde, was er hier will, woher er kommt, warum er spanisch kann und was das alles überhaupt soll, und dies dann beantworten konnte, hatte sich der Sprachkurs gelohnt. Einzig und allein die Tatsache, dass wir Verben nicht vollständig konjugieren können, könnte man bemängeln. Allerdings ist das eine südamerikanische Besonderheit: Die zweite Person plural wird einfach ignoriert und stattdessen die dritte Person Plural verwendet. Wir werden es verkraften.
Muchas gracias liebe Cecilia, für die schönen und lehrreichen Stunden. Pass auf Dich auf und viel Glück mit der eigenen Sprachschule!
Wann und wie?
Während ich meinen Eltern zu Weihnachten einen Überraschungsbesuch in der Heimat abstatte, lief Alex in Pai im Norden Thailands Paulina über den Weg. Sie arbeitete dort hinter einer Bar und testete die Genießbarkeit der von ihr angerührten Mojitos erst selbst, bevor sie sie über die Theke reichte. Selbstlos und clever.
Wer?
Paulina stammt aus San Miguel de Tucuman im Norden Argentiniens und ist durch ihr Hobby Hockey bereits quer durch Europa getingelt. So spielte sie bereits viele Monate in der Nähe von Frankfurt sowie in Köln, Paris, Amsterdam und Sevilla. In Pai jobbte sie tagsüber in einem Hostel und zog abends mit ihrer Gitarre von Bar zu Bar und verdiente sich so das nötige Kleingeld für ihre Reise.
Warum?
Als wir uns gedanklich von Neuseeland verabschiedeten, recherchierten wir, in welchem Stadtteil wir nach unserer Ankunft in Buenos Aires unterkommen könnten. Kurze Kontaktaufnahme mit Paulina: "Sucht Euch etwas in Palermo und dann kommt nach Tucuman." Gesagt, getan. Palermo ist ein toller Stadtteil, mit vielen hübschen Boutiquen und Cafes. Ein spitzen Tipp! Nach unserem Abstecher nach El Calafate ins wunderschöne, wilde Patagonien haben wir uns dann auch schon zeitnah auf den Weg nach Tucuman gemacht. Schließlich lag es ziemlich genau auf unserer Route nach Bolivien.
So kam es, dass wir eine knappe Woche bei Paulina und ihrer Mutter gewohnt haben und tief in den argentinischen Alltag einsteigen konnten. Wir hatten unzählige gemeinsame Barbeques mit ihrer Familie und ihren Freunden, sind (landestypisch) bis zum Morgengrauen ausgegangen und waren zusammen beim Paragliding. Zwar ist San Miguel de Tucuman nun nicht die hübscheste Stadt Argentiniens, aber wie überall machen die Leute den Unterschied.
Muchas gracias liebe Paulina. Wir haben die Zeit mit Dir wahrlich genossen! Sofern Dich Deine Wege bei uns vorbeiführen, gib Bescheid: Nuestra casa es tu casa!
Wann und wie?
Alex und ich trafen Nacho in unserer ersten Nacht in Buenos Aires. Unserer Hostel-Host hatte uns zuvor mit in eine "angesagte" Disco geschleppt, in der aber bis auf überteuerte Drinks und aufmotzte Partygäste nix angesagt war. Wir beschlossen also kurzerhand, den reichen und schönen Kids von Palermo Soho zu entfliehen und suchten Zuflucht im Garten eines nahen Irish Pub. Nach kurzer Zeit bemerkte ich, dass einer der jungen Typen am Nebentisch immer wieder sehr konzentriert unserem Gespräch zu folgen schien, um zu erhaschen, welche Sprache wir sprechen. Darauf aufmerkasam geworden klärte ich auf und wir kamen mit Marco, der ein paar Jahre in Österreich in seiner Kindheit gelebt hatte und seinem Freund Nacho ins Gespräch.
Wer?
Im Laufe des Abends stellte sich heraus, dass Nacho als Gewerkschaftssprecher für die Angestellten der Universität von Buenos Aires immer wieder in harte Verhandlungen tritt und sich gegen Missstände und Korruption einsetzt. Da dies anscheinend aber in Argentinien ein nicht ganz ungefährlicher Job ist, führt Nachos unter anderem zwei Facebook-Acounts. Einen Privaten unter einem Spitznamen, den nur seine Freunde kennen und einen offiziellen mit seinem richtigen Namen. Nacho ist in armen Verhältnissen groß geworden. Er musste sich in seiner Kindheit um seine Schwester kümmern, den Vater ersetzen. Durch eine glückliche Fügung und Köpfchen landete er schließlich in der Gewerkschaft und arbeitet heute im noblen Geschäftsviertel Recoleta. Er konnte durch seine Beziehungen sogar seiner Mutter einen Job an einer der Highschools von Buenos Aires besorgen und so das Leben der ganzen Familie ein Stück verbessern.
Warum?
Nachos und auch Marcos Gesellschaft an diesem Abend im Irish Pub wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Wir konnten durch die beiden enorm viel über die Miss- und Zustände in Argentinien erfahren, einen Einblick in die Seele des Landes gewinnen. Nicht zuletzt durch Nachos großartige Geste, die er uns zu teil hat werden lassen: Er brachte uns nach La Boca ins Stadion La Bonboñera und das vollkommen umsonst. Nachdem wir Nacho an dem Abend im Pub erzählt hatten, dass wir im Hostel Tickets für Boca Juniors gegen Union Santa Fe für umgerechnet 100 Euro pro Person bekommen könnten, wiegelte er entrüstet ab und sagte, dass wäre viel zu viel. Er hätte einen Bekannten, den könne er einmal fragen, ob er uns nicht helfen könnte. Wir tauschten Kontakte aus und warteten auf Meldung. Schon am nächsten Tag teilte uns Nacho mit, dass alles klappen würde. Bei meiner Frage nach dem Preis kamen nur die vier Wörter: "It's a favour!" zurück. In unsere große Freude, einmal Diegos Maradonnas Heimatstadion zu sehen, mischte sich auch Unbehagen. Langsam bekam ich Angst, dass vielleicht alles nur ein Trick sei und ich den Abend mit einem Geldbeutel oder einer Niere weniger verlassen würde. Wie oft passiert einem denn so etwas, kostenlos ins stets ausverkaufte Bomboñera? Das sagte auch unserer Host und meinte nur, wenn diese ganze Geschichte am Ende gut ausgehen würden, wären wir "the luckiest bastards in the whole wide world." Nun, es stellte sich heraus, wir sollten es sein. Nachos Freund und Arbeitskollege ist der Sohn des Präsidenten der Frauenabteilung von Boca Juniors und fuhr uns nicht nur mitten aufs Stadiongelände, dort wo die Übertragungswagen stehen, sondern besorgte uns zwei Karten für super Plätze mit Sicht auf leider eher Zweitligagekicke, aber eine wahnsinns südamerikanische Fansause, die nie zu enden schien.
Danke Nacho, für diesen unvergesslichen Abend! Du bist ein spitzen Typ, von denen es mehr auf der Welt geben sollte. Nicht der Tickets halber, sondern wegen deines unerschütterlichen Willens, Dinge zum Guten ändern zu wollen.
Wann und wie?
Nachdem wir unseren Campervan übernommen, Christchurch/Neuseeland östlich in Richtung Banks-Halbinsel verlassen und unser erstes Nachtlager auf dem Little River Campground aufgeschlagen hatten, lernten wir Maria und Marco kennen. Eigentlich war es unser Abendessen, das den ersten Kontakt herstellte, weil der Duft unserer Kochkünste den Weg in die beiden Nasen fand.
Wer?
Maria studierte zu dem Zeitpunkt in Augsburg, legte aber gerade eine Pause ein, um ein halbes Jahr mit ihrem Freund durch Neuseeland zu streunen. Zwar hatte sich das mit dem Freund gegeben, unterwegs war sie aber noch immer. Marco stammt aus der Nähe von Beverstedt, hatte seinen Job satt, kündigte und fuhr ebenso wie Maria seit einigen Monaten quer über die beiden Hauptinseln.
Warum?
Am nächsten Tag stellten wir gemeinsam fest, dass wir zwar alle Zeit des Welt und ein rollendes Gefährt hatten, aber nur bedingt eine Ahnung davon besaßen, wir wir beides nutzen sollten. So haben wir uns kurzerhand zusammengeschlossen, unsere Sachen gepackt und auf den Weg gemacht. Da wir uns auf besagter Halbinsel befanden und im Osten nur der Pazifik lag, konnten wir erstmal nur nach Westen. Das mag sich zwar recht hemdsärmlich anhören, wie wir das Land für uns entdeckt haben. Aber wenn ich überlege, was wir alles gesehen und erlebt haben, muss ich sagen, dass wir alles richtig gemacht haben. So entwickelte sich eine gewisse Routine und ein fast schon heimeliges Gefühl. Frühstück, Andrea und Dieter (grandioser Reiseführer) nach dem Tagesplan befragen, Neuseeland erleben, Campingplatz ausfindig machen, Tag Revue passieren lassen.
Ihr Lieben, vielen Dank für die abwechslungsreichen Stunden und Tage. Dass wir den Großteil unseres Neuseeland-Abenteuers auf der Südinsel verbracht haben, lag auch maßgeblich daran, dass wir sie mit Euch gemeinsam Länge x Breite x Höhe abgefahren sind und eine Menge toller Momente mit Euch teilen konnten. Marco, falls wir uns mal Deine Worte zu Herzen nehmen, "auf unsere Zukunft scheissen und stattdessen im Auto lebend durch Neuseeland ziehen", sagen wir Euch Bescheid. Vielleicht können wir ja dort weitermachen, wo wir aufgehört haben.
Wann und wie?
Es war der zweite Abend auf Siquijor/Philippinen, als wir bei unserem Lieblingssport "Sonnenuntergang am Strand schauen" auf Sara und Lara trafen. Beide sind wie wir im JJ's Backpacker abgestiegen und da der Strand direkt vor der Tür lag, war das Kennenlernen nur
eine Frage der Zeit.
Wer?
Beide kommen aus Cambrils in der Nähe von Barcelona, sind seit vielen Jahren dicke Freunde und nun erstmals gemeinsam auf Reisen gegangen. Denn während Lara bereits seit gefühlten Ewigkeiten mit dem Rucksack die Welt erkundet, hat sich Sara gerade erst mit selbigem Reisestil auf den Weg gemacht und mindestens angefreundet.
Warum?
Haste nicht so gute Laune, dann gehste mal bei Lara und Sara gucken. Ob es der Vorteil der längeren südeuropäischen Sonnenscheindauer
oder einfach das sonnige Gemüt der beiden ist, können wir rückbetrachtend nicht festmachen. Das ist aber auch nicht wirklich wichtig.
Wichtig ist, dass wir eine sehr, sehr fröhliche Zeit mit den beiden vebracht haben. Und seien wir mal ehrlich: So ein spanischer
Akzent macht jegliche Sprache deutlich interessanter und es ist eine Freude, das Wort komplett abzugeben und nur noch zu lauschen...
und falls der Begriff "lauschig" nicht von "lauschen" kommt, so sollte es mich doch arg wundern.
Nun dann, Señoritas! Es war uns ein Fest, mit Euch zu tanzen, zu lachen, zu singen und zu reisen. Fühlt Euch gedrückt, geküsst und
grüßt uns das schöne Spanien.
Mittlerweile ist unsere Reise seit einigen Monaten vorbei und die letzte Etappe führte uns nach Cambrils. Vielen Dank auch für die tolle Woche, die wir bei und mit Euch verbracht haben. Grüßt uns Xavi, das Meer und Eure lieben Mitbewohnerinnen! Besitos, Alex y Kathi!
Wann und wie?
Als sich Alex an unserem zweiten Abend in Manila an der Hostelbar die Zeit vertrieb, kam er mit Flo ins Gespräch. Er war eben erst gelandet und hatte, ähnlich wie wir nach unserer Ankunft, keinen blassen Schimmer davon, wie es weitergehen sollte. Glücklicherweise trafen wir bereits auf Cas aus Amsterdam, dem wir uns kurzerhand anschließen wollten, um am nächsten Tag gemeinsam auf die Insel Siquijor zu gelangen. Mit einer ausgefeilten Argumentationsstrategie holte Alex nun auch Flo mit ins Reisegruppenboot: "Ich hab keine Ahnung, wie die Insel heißt und weiß nicht einmal wo sie genau liegt. Aber es soll schön sein. Kommste mit?" ...und so saßen wir zwölf Stunden später gemeinsam mit Cas und Flo im Flieger.
Wer?
Florent kommt aus dem schönen Frankreich, genauer gesagt aus Angers und bevor er im März für ein Auslandssemester nach Chile ging, wollte er erstmals nach Asien reisen.
Warum?
Auch bei Flo lässt sich im Allgemeinen festhalten, dass eine gehörige Schippe gegenseitiger Sympathie im Spiel war. Anders lässt sich nicht erklären, warum wir 24 von unseren 28 Tagen auf den Philippinen gemeinsam unterwegs waren. Im Besonderen war es uns aber eine Freude, daran teilzuhaben, wie er sich und seine Umwelt nicht allzu ernst nimmt. Beispiel gefällig? Es war spät, die Karaokebar in Moalboal war gut gefüllt mit Einheimischen und weder Alex noch Flo waren bzw. sind mit ausgeprägten Gesangskünsten gesegnet - ganz im Gegensatz zu den Philippinos, bei denen Karaoke ein ganz großes Ding ist. Das alles hielt beide aber nicht davon ab, nach bestem nicht vorhandenem Wissen und Gewissen den Song "Rebel Yeah" von Billy Idol zum Besten zu geben. Doch obwohl beide wussten, dass das Dargebotene an Körperverletzung grenzte, scherten sie sich nicht darum. Auch wenn die Ohren schmerzten, der Anblick wird mir unvergessen bleiben. Weiterhin brachte uns Flo den Pinguintanz bei. Er sieht recht merkwürdig aus, man wird nördlich der Antarktis keinen Tanzwettbewerb mit ihm gewinnen, aber er bringt Freude für alle Beteiligten. Dass man sich auch dabei nicht allzu ernst nehmen sollte, während der Rest des Tanzlokals den heißesten Scheiß auf das Parkett legt, müsste ich eigentlich nicht erwähnen.
Ach Flo, Du großartiger Typ, wir danken Dir für diese wahnsinnig spaßige Zeit. Falls es Dich irgendwann mal nach Deutschland verschlagen sollte, dann gib Bescheid. In unserer Hütte werden wir jederzeit ein Fleckchen für Dich finden. Au revior, pass gut auf Dich auf und hoffentlich bis ganz bald!
Wann und wie?
Während Alex eines nachts durch Pai/Nordthailand stromerte, kam er an einem kleinen, grafittiverzierten Eckhaus vorbei, an dessen Wand die Ton-Steine-Scherben-Zeile "Macht kaputt, was euch kaputt
macht" gepinselt wurde. Zwar war damit sein Interesse geweckt, doch wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dahinter sein zweites Wohnzimmer auf ihn wartete. Denn hinter dieser Wand befand
sich die Blah Blah Bar mit seinem Besitzer Pigi.
Wer?
Pigi führt seit einigen Jahren seine - für Südostasien eher untypische - Punkrock-Bar im Herzen von Pai, in die nur mit Mühe 20 Personen gezwängt werden können. Er hat einige Monate in Berlin gewohnt
und von dort die ein oder andere Deko mitgebracht: Platten, Sticker, Shirts usw.
Warum?
Als ich über Weihnachten in Deutschland weilte, entstand in der Blah Blah Bar eine recht interessante "Bezugsgruppe" für Alex. Da war zum einen Nils aus Belgien, der sich mit seiner Freundin auf einem Motoroller von der Nähe Bangkoks auf den Weg nach Pai gemacht hatte, um festzustellen, dass die Idee gar nicht so spitze war. Schließlich mussten sie den Weg auch wieder zurück, was einen mehrtägigen Ritt erforderte. Zum anderen gab allabendlich Lucas aus Kanada sein Stelldichein, der mit seiner Freundin ebenfalls auf Welttournee war. Weiterhin war da noch Mario aus Dresden, dessen Plan darin bestand, sich als Tattoo-Artist für ein paar Monate in Pai zu verdingen und weiter Richtung Philippinen zu reisen. Abgerundet wurde die Formation von Vito, aufgewachsen in verschiedensten Ländern Osteuropas und seit 1,5 Jahren in Pai und Umgebung wohnend. Der Kitt für die ganze Bande war aber Pigi, der die illustre Runde allabendlich zusammenhielt und sich um deren Hydration sowie musikalische Bespaßung kümmerte. So hat man sich gemeinsam - zu Klängen von Angelic Upstarts bis Schleimkeim - meist gut gelaunt über die zu Hauf vertreten Teilzeithippies aus Europa gewundert, über die ungläubigen Blicke bzgl. der ausgefallenen Bar-Optik anderer Reisender gefreut oder einfach nur gemütlich in den Abend hineingelebt.
Pigi, wir wünschen Dir viel Glück, dass Deine Bar der Welt noch lange erhalten bleibt und dieses Kleinod im Herzen Thailands auf ewig besteht. Auch an den Rest der Besetzung: Passt auf Euch auf... auch wenn dieser Satz für Vito leider zu spät kommt.
Wann und wie?
Ich traf mich mit Alex und unseren Freunden Merel und Olli in einem Restaurant namens BeBe Spice in Pai/Nordthailand. Als ich ankam saßen alle drei bereits mit Thom zusammen und plauderten gemütlich
miteinander.
Wer?
Thom kommt ursprünglich aus Chiang Mai, ist selbst weit gereist und hat einige Jahre in England gelebt. Heute betreibt sie mit ihrem Sohn und ihrer Schwester das Bebe Spice in Pai und bringt mit
ihrer Wok'n'Roll-Kochschule jedem Interessierten bei, wie man leckere Thaispeisen zubereitet.
Warum?
Thoms Devise lautet: "Jede Person besitzt bei mir einen 100%-igen Vertrauensvorschuss und wenn sie diesen nicht mißbraucht, bleibe ich ein Freund!" Dass das nicht leere Worte sind, konnte Alex direkt am ersten Abend erfahren, als die Temperaturen in Pai mal wieder stärker fielen als erhofft bzw. erwartet. Mit den Worten "...und wehe Du bringst sie mir nicht zurück" gab sie Alex eine Jacke und bestand darauf, diese erst am nächsten Tag wiederzubekommen. Unvergessen wird auch unser zweitägiger Kochkurs bleiben. Mit unglaublicher Energie und Freude hat uns Thom die thailändische Küche nahegebracht und obendrein noch Tips gegeben, wie man in Europa das ein oder andere Substitut findet, wenn der hiesige Asialaden mit leeren Regalen glänzt. Weiterhin spricht für sich, dass Alex während seiner drei Wochen in Pai täglich ein bis zwei Mal im BeBe Spice vorbeischaute, um etwas zu essen oder einfach nur zu quatschen. Ach und dann stand auch mal wieder ein Abstecher ins Krankenhaus an, weil mich fiese Ohrenschmerzen plagten. Wer brachte uns nach Chiang Mai? Thom. Wer harrte mit Alex im Warteraum aus, während ich behandelt wurde? Thom. Für wen war das alles selbstverständlich? Thom.
Thom, die Welt braucht mehr Menschen wie Dich! Neugier anstelle von Berührungsängsten, Vertrauen statt Misstrauen, Miteinander statt Neben-/Gegeneinander. Danke für die schönen Stunden, Deine Herzlichkeit und Fürsorge. Fühle Dich geherzt und gedrückt!
Wann und wie?
Das erste Mal liefen wir Merel in Kampot/Kambodscha in einem der hiesigen Backpacker-Hostels über den Weg. Wir verbrachten einen recht stimmungsvollen Abend und feierten am nächsten Morgen ihren
Geburtstag - standesgemäß mit Torte und Kerzen.
Wer?
Merel kommt aus Utrecht und kann getrost zu der Kategorie "Ich kündige mein Job, mach mich auf in die Welt und wenn ich schon gerade dabei bin, zünde ich gleich noch die Brücken hinter mir an"
gezählt werden. Zwar fehlen auch ihr ab und an die Lieben, aber der Drang, die Welt zu sehen, ist einfach größer. "Fair enough!", wie der Franzose sagt.
Warum?
Ich hing den ganzen ersten Abend mit Merel im Pool ab und wir ließen uns von Alex mit den örtlichen Barspezialitäten verwöhnen. Währenddessen stellten wir recht schnell fest, dass es sehr schade ist,
sich am nächsten Tag aufgrund von unterschiedlichen Reiseplänen wieder trennen zu müssen. In Zeiten sozialer Netzwerke sollte aber Kontakt gehalten werden. Gesagt, getan: Einige Wochen später trafen
wir uns in Pai wieder. Ich erinnere mich noch an Alex' Frage, als wir in Pai aus dem Minivan hüpften: "Sage mal, was machen wir eigentlich hier?" Ich sagte nur, dass es hier sehr schön sein soll und
obendrein rennt Merel hier irgendwo rum. Wir verbrachten knapp zwei Wochem gemeinsam, aber in der Rückschau fühlt es sich an wie mehrere Monate. Ohne beschreiben zu können, was das genau zwischen uns
war, kann ich nur sagen, dass es sich gut anfühlte. Alex brachte es ganz gut auf den Punkt, indem er meinte: "Verflucht nochmal! Wüsste ich es nicht besser, würde ich meinen, ich kenne sie seit
Jahren!" Manchmal braucht es augenscheinlich keine besonderen Momente, keine Highlights und kein Drama. Manchmal fühlt es sich einfach nur gut und richtig an.
Liebste Merel, wir haben Dich zwar nicht wie geplant in Neuseeland wiedergesehen, dafür aber dann in den Niederlanden. Bitte behalte Dein herzliches Lächeln, deinen kritischen Blick auf die Welt und viel Spaß bei Deinem Jahr in Australien. Gruß und Kuss!
Wann und wie?
Als der dritte Morgen im Krankenhaus mit der üblichen Blutabnahme begann, kam mit Sirirat eine neue Krankenschwester ins Zimmer.
Wer?
Sirirat kommt aus Bangkok und arbeitet im Namen des Bangkok Hospital bereits seit mehreren Jahren im Luang Prabang Provincial Hospital. Beide Krankenhäuser pflegen eine Kooperation und Sirirat
unterstützt die Ärzte und Pfleger nach Kräften.
Warum?
Ihre erste Maßnahme war meine Verlegung in ein neues Zimmer ohne Schimmel, Dreck und tote Geckos. Als nächstes erkundigte sie sich nach unserer Krankenversicherung und nach kurzem Abgleich war ihr
klar, ich müsse hier raus. Mit den Worten "Ich hab hier Dinge gesehen, von denen willst Du nichts wissen" verließ sie das Zimmer und organisierte meinen Ambulanzflug nach Bangkok. Keine 24h später
war es dann soweit und nach mehreren Tagen voller ergebnisloser Bluttests, dem Legen von Infusionen ohne Handschuhe und vielem mehr, woran man sich nicht erinnern möchte, lag ich festgeschnallt im
Flieger nach Bangkok. Nichtsdestotrotz möchte ich auch dem Ärzteteam in Luang Prabang für ihre Arbeit danken. Nur leider sind die Möglichkeiten vor Ort stark begrenzt. Dank gilt auch der HanseMerkur,
die unglaublich hilfsbereit war und letztendlich unsere nicht ganz so günstige "Flucht" überhaupt erst ermöglicht hat.
Sirirat, habe tausend Dank für die warmen Worte und den Kaffee für Alex, das neue Zimmer und natürlich die Organisation der Verlegung. Zwar hat man auch in Bangkok nicht abschließend den Grund für das Fieber klären können - die mehrheitliche Meinung lautet Dengue - aber ich könnte wetten, dass 50% meiner Genesung auf Dein Konto gehen. Fühl Dich gedrückt und wenn wir demnächst wieder in Bangkok sind, grüßen wir es von dir.
Wann und wie?
Es war ca. drei Uhr morgens, als wir im Cheng Guesthouse um einen Schlafplatz baten. Zu so später oder wahlweise auch früher Stunde eine Unterkunft zu suchen, war so zwar nicht geplant, aber unser
Fahrer hatte den Nachtbus einfach vier Stunden schneller nach Luang Prabang getrieben, als es vorgesehen war. Und so endete unser Ritt damit, dass uns von einem jungen Laoten der Dormroom gezeigt
wurde und wir dankbar ins Bett fielen.
Wer?
Diese Frage ist schwer zu beantworten, da wir nie nach seinem Namen gefragt haben. Was wir aber wissen ist, dass er neben dem Job als Guesthouse-Manager auch noch täglich Französisch an der örtlichen
Hochschule studiert. Beides betreibt er mit einer unglaublichen Akribie und hohem Einsatz. Er hat uns erklärt, dass er das bestmögliche aus seinen Chancen herausholen will, um seine Eltern, die auf
dem Land wohnen, irgendwann nach Luang Prabang holen. Sein Ziel ist es, ihnen im Alter die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen.
Warum?
Sein o.g. Motiv ist schon aller Ehren wert. Dass er ein unglaublich großes Herz mit einer ordentlichen Schippe Empathie besitzt, konnten wir aber auch am eigenen Leib erfahren. Als mich das Fieber
tagelang im Griff hatte, kam er jeden Tag mindestens ein Mal im Krankenhaus vorbei und hat sich nach meinem Zustand erkundigt. Weiterhin hat er uns ungefragt etwas zu essen vorbeigebracht, da es im
Krankenhaus keine Verpflegung gab. Zwar war uns nicht nach essen zumute, das schmälert aber in keinster Weise diese Geste. Zudem traf er bei einem Besuch im Krankenhaus noch Bekannte aus seinem
Heimatdorf. Auch sie versorgte er mit Essen und Getränken.
Ein herzliches Dankeschön für Deine aufrichtige Fürsorge. In den doch etwas schwierigen Stunden hast Du uns ein Lächeln auf unsere Gesichter gezaubert. Pass auf Dich auf und viel Glück auf Deinen Wegen!
Wann und wie?
In unserem Guesthouse in Luang Prabang wohnte eine handvoll ulkiger Backpacker aus China. Allesamt verstanden sich hervorragend, soweit es Hände und Füße hergaben und so wurden wir kurzerhand zu
einem chinesischen Grillabend eingeladen. Als das Barbeque so langsam in ein rauschendes internationales Fest überging - vertreten waren China, Laos, Israel, Philippinen, USA, Frankreich, Deutschland
- stießen Aurian und Manon dazu, weil sie das bunte Treiben viel zu interessant fanden, um auf dem Heimweg einfach daran vorbei zu spazieren.
Wer?
Beide kommen aus Bordeaux, sind dreiundzwanzig Jahre jung und haben sich auf den Weg gemacht, Südostasien zu erkunden. Die Jobs wurden kurzerhand an den Nagel gehangen und solange das Geld reicht,
wird eben gereist.
Warum?
Erstens hatten wir einen hervorragenden Abend, der nach dem Grillfest in einen gemeinsamen Besuch einer für uns ziemlich abgefahrenen Disco der laotischen Jugend endete und zweitens - und das wiegt
viel schwerer - haben beide ihre Reisepläne kurzerhand über den Haufen geworfen, um mich ins Krankenhaus zu bringen und gemeinsam mit Alex auf mich und meine 40° Fieber aufzupassen. Gerade Alex ist
immer noch unglaublich dankbar, weil beide ihm eine große seelische Stütze in diesen ersten (von vielen) schweren Stunden waren.
Wir konnten uns leider nie persönlich bei Euch bedanken, weil sich unsere Wege nicht mehr gekreuzt haben. Auch konnten wir Euch Euren Schal nicht wiedergeben, den Ihr mir vermacht habt, als mich der Schüttelfrost heimsuchte. Eines sei Euch aber versichert, wir werden den Schal und die Begegnung mit Euch hüten wie ein Schaf! Au revoir, nos amis!
Wann und wie?
"Hey Mister! You need a haircut!" ...ungefähr so wurde Alex in Phnom Penh freundlichst darauf hingewiesen, dass es mal wieder Zeit wäre, sich die Matte zähmen zu lassen. Allerdings musste noch eine
Nacht darüber geschlafen werden, um ausreichend Mut für das Abenteuer "Friseursalon Bordsteinkante" zu sammeln.
Wer?
Der forsche Friseur stellte sich als Soper vor und solange das Sonnenlicht die Straßen der kambodschanischen Hauptstadt erhellt, frisiert er seine Kundschaft am Straßenrand mit den dafür
notwendigsten Utensilien: Kamm, Schere, Friseurstuhl, Spiegel, gute Laune.
Warum?
Es war einfach Fakt, dass Alex mal wieder eine Frisur nötig hatte und im Nachhinien wissen wir gar nicht mehr, wer mehr Spaß dabei hatte. Schließlich waren alle Beteiligten die ganze Zeit am Lachen.
Soper schien größte Freude daran zu haben, den verwilderten Alex wieder herzurichten, Alex lachte hysterisch, weil ihm die unüberwindbare Sprachbarriere ziemliche Sorgen bereitete und ich kicherte
ununterbrochen, weil dieses Treiben gegenüber meinen bisherigen Friseurerfahrungen viel zu surreal war. Dass Alex im Nachhinein frisurtechnisch einem Prinzen aus einem alten tschechischen Märchen
ähnelte, spielte dabei eine nur untergeordnete Rolle und wurde eher schulterzuckend hingenommen.
Herzlichen Dank für den riesigen Spaß und die "interessante" Frisur. Auf dass Deine Schere immer scharf sein wird!
Wann und wie?
Wer in Siem Reap strandet, wird mit Sicherheit auch Angkor Wat besuchen... bis auf ganz, ganz wenige Ausnahmen (nicht wahr, Janna und Jule?). Uns wurde im Vorfeld dieser Tour von etlichen Leuten
nahegelegt, wir sollten unbedingt Mr. Long als Tuktuk-Piloten buchen. Gesagt, getan und nicht bereut.
Wer?
Mr. Long ist Tuktuk-Fahrer aus Leidenschaft und soweit wir wissen, ist er noch ungebunden. Weitere Infos können wir den Interessierten unter Euch leider nicht liefern. Ob sein Junggesellentum für
Kambodscha - ein Land, in dem sehr jung geheiratet wird - eher ungewöhnlich ist, können wir auch nicht einschätzen. Denn wir wissen nicht, wie alt Mr. Long ist. Das liegt aber weniger an unseren
investigativen Fähigkeiten, als eher an der Tatsache, dass er sein Alter selbst nicht weiß.
Warum?
Mr. Long hat rund um das Hostel nahezu legendären Status erreicht und das liegt nicht nur an seinem Können als Fahrer, sondern insbesondere an seinem unerschütterlich-fröhlichen Gemüt, gepaart mit
einer beneidenswerten Gelassenheit. Diese Gelassenheit versprüht er auch gerne mal, indem er sein Tuktuk abstellt, Arbeit einfach Arbeit sein lässt und sich auf ein kleines Bier mit den Reisenden
niederlässt. Wer Mr. Long als Fahrer hat, muss auch keine Sorgen haben, sich in den unzähligen Tempeln von Angkor Wat zu verlieren. Denn wenn man ihn nicht findet, so kann man sicher sein, dass man
von Mr. Long gefunden wird.
Wir sind jedenfals froh, Dich gefunden zu haben und als Du uns bei der Verabschiedung gebeten hast, Dich nicht zu vergessen, haben wir mit vollem Ernst gesagt: Niemals! ...und wir werden Dich nicht vergessen, niemals!
Wann und wie?
An unserem zweiten Morgen in Kambodscha wachten wir auf und Joshua lag neben uns. Wohlgemerkt lag er in seinem eigenen Bett, denn er war einer unserer 18 Dorm-Mitbewohner. Ohne große Umschweife hat
man sich gleich darauf geeinigt, Angkor Wat einen gemeinsamen Besuch abzustatten. Zu diesem Zeitpunkt wusste niemand von uns, dass dies der Beginn einer großartigen Reiseabschnittspartnerschaft
werden sollte.
Wer?
Joshua kommt aus Hannover, steht in den Startlöchern zum Studieren, muss aber erst herausfinden, was er studieren möchte. Bis dahin reist er durch Südostasien und arbeitet ehrenamtlich in Siem Reap
als Englisch- und Mathematiklehrer in einem Kinderheim.
Warum?
Wenn man - mit einer Unterbrechung - cirka fünf Wochen gemeinsam durch Kambodscha und Laos reist, kann man davon ausgehen, dass man sich ziemlich gut leiden kann... und das taten wir auch. Die Rubrik
ist viel zu kurz, um diesem Zeitraum und dem Erlebten gerecht zu werden. Ein paar Highlights waren: Nachtschwimmen mit leuchtendem Plankton am Otres Beach, Abhängen auf Kohrong, Überstehen schier
endloser Busfahrten, Abquälen bei einer Kayaktour auf den 4000 Islands, Abliefern bei der Mopedtour "The Loop" durch Zentrallaos und und und...
Es war uns ein Fest, mit Dir zu reisen! Grüß uns Markus und Carsten, pass auf Deine Beine auf und bleibe bitte weiterhin so begeisterungsfähig, das steckt an!
Wann und wie?
Es war unser erster Tag in Siem Reap. Ich hatte mich, nach unserem Flug aus Indonesien, im Hostel noch ein mal kurz aufs Ohr gehauen und Alex hatte sich aufgemacht in die Stadt, um dort nur kurz zum
ATM zu gehen und etwas zu essen. Bei zweiterem hat er Ally und Chris kennengelernt und ist wohl dezent etwas versackt, so dass aus dem kleinen Imbiss ein langer Nachmittag geworden ist, mit viel
Plauderei und Alex' Erkenntnis, dass Margerita-Gläser mit dem Rand in Salz getaucht werden. Man lernt eben nie aus.
Wer?
Chris ist gebürtiger Australier, Ally kommt aus Kanada. Beide haben sich in Sihanoukville vor einigen Jahren kennengelernt und gegenseitig für passend befunden. Das gipfelte dann in einer Hochzeit,
obwohl beide zum Zeitpunkt der Trauung noch auf verschiedenen Kontinenten wohnten. Kanada/Australien: Das kann man mal getrost als Fernbeziehung bezeichnen. Heute leben beide in der Nähe von
Melbourne. Sie ist Künstlerin/Zeichnerin und er vertreibt sich neben seinem Job in der Energiebranche die Zeit als Musikproduzent und Veranstalter kleinerer Musikfestivals.
Warum?
Oh, was hatten wir für einen Spaß! 10 Tage lang sind wir durch Kambodscha gestromert und obwohl wir uns kaum kannten, kam es uns vor, als wären wir seit Jahren saugute Freunde. In der Nachbetrachtung
lag es wohl an dem ziemlich gleichen Humor und dem Hang, sich in sämtlichen Situationen selbst nicht allzu ernst zu nehmen. Glücklicherweise haben wir unser Tagebuch. Denn würden wir hier alles
niederschreiben, wäre wohl das Internet voll und dann gäbe es sicher Ärger.
Passt auf Euch auf und grüßt uns die Haie. Wir grüßen im Gegenzug die Pinguine - ohne Fackeln aus ihnen zu bauen. Warum Fackeln? Einfach mal googlen.
Wann und wie?
Bei unserer Ankunft in unserem Homestay auf Bali ging die Tür zum Hof auf und ein Wollkneuel sprang uns freudig entgegen.
Wer?
Momo ist der drei Monate alte Hund von unserem balinesischen Host John (gewesen).
Warum?
Momo war und ist sicherlich noch die wiedergeborene Lebensfreude und zeitgleich die felligste Niedlicheit im Quadrat. Wenn wir morgens aus unserem Bungalow kamen, war Momo der erste, der uns einen
guten Morgen wünschte und am Abend derjenige, der uns ans Bett brachte. Leider war Momo eines Tages verschwunden und kam nie zurück. Alle gehen davon aus, dass er aufgrund seiner Niedlichkeit
entwendet wurde.
...und wenn es so sein sollte, dann hoffen wir, dass Du es gut hast. Halt die Öhrchen steif und behalte Dein sonniges Gemüt.
Wann und wie?
Eric ist wie wir im Hanoi Rocks Hostel abgestiegen. Man hat sich beim alltäglichen Freibier vor dem Hostel getroffen und gegenseitig für fähiges Personal befunden.
Wer?
Eric kommt gebürtig aus Venezuela und lebt schon seit ein paar Jahren in Dublin. Nach Hanoi ist er gekommen, indem er sich in Kambodscha kurzerhand ein Motorrad gekauft und über Saigon in die
vietnamesische Hauptstadt im Norden gefahren ist.
Warum?
Dieses Mal gab es keine besondere Situation, in der wir bspw. wieder ratlos in der Gegend rumstanden. Es war einfach dieser unglaublich tolle Mensch. Wir trafen uns meist unerwartet aber dafür
regelmäßig in der Hostellobby und unternahmen die einen oder anderen Kleinigkeiten. Das Wort "Kleinigkeiten" beschreibt es auch sehr gut. Eric schwieg, wenn es die Situation verlangte, lachte mit uns
über die gemeinsamen Späße und man hatte jederzeit dieses wohlige Gefühl in seiner Nähe.
Eric, Du bist ein toller Typ, mit dem Herzen am rechten Fleck und den mit Abstand liebsten Augen, die wir je gesehen haben. Fahr weiterhin vorsichtig, genieße die Zeit und hoffentlich sehen wir uns
wieder, in Thailand oder Kambodscha.
Wann und wie?
Wir trafen im Leo Hostel in Peking auf Jelle, unseren vierten Menschen der Woche.
Wer?
Jelle kommt aus den Niederlanden, arbeitet im Tourismusbereich, ist u.a. deshalb ein weitgereister Erdenbewohner und überhaupt ein sehr angenehmer Zeitgenosse.
Warum?
Man könnte meinen, wir sind zu beschränkt, um Bahntickets zu kaufen. Vielleicht ist da auch etwas dran?! Aber wie auch immer... Nachdem das für uns einzig findbare Ticketbüro längere Zeit geschlossen
war und wir die Wegbeschreibung der Hostelleute nicht begriffen hatten, nahm sich Jelle die Zeit, mit uns durch die Gegend zu tigern und uns ein anderes Büro zu zeigen. Obendrein sind wir gemeinsam
durch die entlegendsten Ecken der örtlichen Hutongs gezogen, haben unglaublich leckeres Essen für einen schmalen Taler genossen und gemeinsam die ein oder andere Hefekaltschale getrunken.
Es waren wirklich schöne Tage, high five aus Hanoi und pass auf Dich auf!
Wann und wie?
Gerar war der Fahrer und Udsi der Guide für unseren Trip durch die zentrale Mongolei.
Wer?
Udsi studiert Renaturierung und steht nebenher als englischsprachiger Guide für Ausflüge durch die Mongolei zur Verfügung. Sein fahrendes Pendant ist Gerar, der im Sommer Touries duch die Gegend
fährt und im Winter seine Zeit als Mönch verbringt.
Warum?
Beide haben uns wunderschöne Tage in der atemberaubenden Landschaft der Moingolei beschert und waren obendrein jederzeit bestens gelaunt. Während Gerar den Jeep in traumwandlerischer Sicherheit durch
die Steppe kutschierte, machten Udsis Erzählungen über Land und Leute die Sache richtig rund. Es gab immer frisch zubereitetes Essen, Wünsche abseits des Plans wurden möglichst erfüllt und wenn wir
im Mönchskloster die Schüssel Airag (vergorene Stutenmilch) nicht leer bekamen, übernahmen das die Jungs für uns.
Es war uns ein Fest, passt auf Euch auf und grüßt uns die Pferde!
Wann und wie?
An der russisch-mongolischen Grenze mussten wir in Nauschki einen Zug erwischen, der uns über die Grenze in die Mongolei bringt. Am Ticketschalter trafen wir auf Alex - unser erster von zwei Menschen
der Woche. Auf der mongolischen Seite haben wir dann Dsag kennengelernt, der die Kategorie für diese Woche komplettiert hat.
Wer?
Alex ist zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Wochen in Russland und Kasachstan unterwegs gewesen und war auf dem Weg, seine Freundin in China zu treffen. Dsag hatte gerade erst sein Studium in Irkutsk
abgeschlossen und war nun auf dem Weg zurück in seine Heimat Ulaanbataar.
Warum?
Durch die Sprachkenntnisse der beiden hatten wir einen ziemlich entspannten Grenzübertritt und sind geschmeidig in Ulaanbataar angekommen. Wir konnten uns an Alex' energiegeladene Fersen heften und
trotz Abgeschlagenheit direkt nach morgendlicher Ankunft die Stadt erkunden. Am Abend kamen wir dank Dsag erneut in den Genuss einer privaten Stadtrundfahrt samt Ausblick auf das nächtliche
Ulaanbataar. Nicht zu vergessen sind auch die Tipps von Alex, der bereits einige Tage vorher nach China aufbrach, wie wir am elegantesten die mongolisch-chinesische Grenze überqueren konnten.
Dafür und für die vielen unerwähnten schönen Momente ein herzliches Dankeschön an Euch zwei. Ohne Euch würden wir wohl immer noch in Nauschki sitzen, Borschtsch essen und Katzen streicheln.
Wann und wie?
Als wir abends vor der Bar Ukuleleshnaya im Moskauer Stadtteil Kitay-Gorod saßen und den Tag Revue passieren ließen, trafen wir auf unseren ersten Menschen der Woche: Kyrill!
Wer?
Kyrill lebt seit einigen Jahren als Journalist in München und war - als waschechter Moskauer - gerade zu Besuch in der Heimat.
Warum?
Wir plauderten stundenlang gemütlich über die Welt im Allgemeinen und Russland im Speziellen. Dabei gab uns Kyrill einen Einblick in die russische Seele und beantwortete all unsere Fragen, die sich im Laufe der vergangenen Woche angesammelt haben. Dadurch verstanden wir die ein oder andere erlebte Situation besser oder konnten sie zumindest etwas deuten. Anschließend unternahmen wir noch eine gemeinsame nächtliche Stadtrundfahrt in Kyrills Auto und wurden direkt vor unserem Hostel abgesetzt.
Vielen Dank Kyrill, für den tollen Abend.
...und falls Du das liest: Wir sind beide gerade dabei, abwechselnd Meister und Margarete zu lesen. Es ist schon spaßig, am Ort der Handlung gewesen zu sein.